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Dienstag 19. 05. 2009

Dell: Höhere Preise könnten schnelle Verbreitung von Win 7 verhindern
Nach Ansicht von Dell ist Windows 7 inklusive dem ganzen Umfeld wie Treiberunterstützung deutlich weiter fortgeschritten, als es Windows Vista zum gleichen Zeitpunkt war. Viele seiner Kunden würden sehnsüchtig auf Windows 7 warten, meint Darrel Ward aus Dells Geschäftskundensparte, weil sie die Features des neuen Betriebssystem von Microsoft gern hätten. Allerdings könnte die Verbreitung von Windows 7 trotzdem langsamer voran schreiten als gewünscht, weil es teurer wird als Vista und XP.
"Wenn es etwas gibt, was die Einführung bei den Anwendern beeinflusst, die Dinge verlangsamt oder die Kunden zögern lässt, dann ist das die Tatsache, dass der durchschnittliche Verkaufspreis des Betriebssystems generell höher ist als bei Vista und XP", sagte Darrel Ward, "Director of Product Management" aus Dells "Business Client Product Group", in einem Telefoninterview. "In wirtschaftlich harten Zeiten, denke ich, ist es naiv zu glauben, dass man die Preise im Schnitt erhöht und dann trotzdem eine so starke Nachfrage bekommt als wenn die Preise gleich geblieben oder sogar gesenkt worden wären. Ich kann Ihnen sagen, dass die Lizenzkosten für den Einzelhandel teurer sind als bei Vista."
Im Geschäftskundenbereich erwartet Ward, dass Windows 7 Professional mehr kosten wird als der Vorgänger - Windows Vista Business.
Das betrifft laut Ward vor allem kleinere Firmen, Schulen und Behörden, weil sie sich die höheren Kosten für Windows 7 nicht leisten können. Somit würde diese Institutionen Windows 7 nicht so früh nutzen können, wie sie vielleicht wollen.
Trotzdem ist die Erwartungshaltung für Windows 7 groß. Nach Angaben von Ward nutzt mehr als die Hälfte von Dells Geschäftskunden noch Windows XP und diese Anwender müssen irgendwann aufrüsten, wobei insbesondere die XP-Emulation in Windows 7 helfen wird. "XP kann nicht ewig leben", meinte er.
Quelle: hartware.de |
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Montag 18. 05. 2009

Microsoft: Bessere Unterstützung für Intels Multi-Thread CPU-Technologie
Die Hyper-Threading Technologie, eingeführt mit dem Pentium 4 mit 3,06 GHz Ende 2002, fristete bislang eher ein Nischendasein, hatte doch sogar Intel selbst diese Technik bei den Core und Core 2 Prozessoren nicht mehr verwendet. Mit der Nehalem Architektur und den Core i7 sowie künftig den Core i5 CPUs und entsprechenden Varianten brachte Intel Hyper-Threading wieder zurück. Passend dazu hat Microsoft letzte Woche bekannt gegeben, dass Windows 7 diese Technologie besser unterstützen wird.
Nach Auskunft von Bill Veghte, Microsofts "Senior Vice President for Windows development", hat man eng mit Intel zusammen gearbeitet, damit Windows 7 die Hyper-Threading Technologie besser ausnutzen kann. "Die Arbeit, die wir im Scheduler und im Kernsystem von Windows 7 getan haben, um diese Möglichkeiten voll auszunutzen, damit können wir letztendlich eine großartige und viel bessere Nutzererfahrung bieten", sagte Veghte auf einer Konferenz in Los Angeles.
Mit Hyper-Threading sind Prozessoren in der Lage, praktisch zwei Aufgaben pro CPU-Kern gleichzeitig abzuarbeiten. Allerdings muss die Software entsprechend - multi-threaded - programmiert worden sein, d.h. viele Aufgaben müssen in kleinere Programmteile aufzuspalten sein, die dann parallel statt hintereinander erledigt werden können. Solche Anwendungen sind momentan immer noch in der Minderheit.
Insbesondere bei rechenlastiger Software wie 3D-Spiele und Grafikprogramme sollte man durch die bessere Unterstützung von Hyper-Threading in Windows 7 Leistungsvorteile erwarten können.
Quelle: hartware.de |
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Montag 18. 05. 2009
Neuer High-End-Grafikchip nimmt erste Hürde
Wie Hardware-Infos.com erfahren haben will, soll Nvidia den Tape-Out des kommenden High-End-Grafikchips GT300 erfolgreich gemeistert haben. Damit soll ein wichtiger Schritt in Richtung Massenfertigung früher als erwartet geschafft worden sein und das wohl ohne die vor Kurzem erwarteten Verzögerungen. Der GT300 oder G300, wie mancherorts gemunkelt wird, soll den GT200 bzw. GT200b beerben, der momentan auf den GTX 200 Grafikkarten zum Einsatz kommt.
Mit 2,4 Milliarden Transistoren soll der G(T)300 einen neuen Rekord bei Grafikchips aufstellen und knapp 50 % mehr besitzen als der GT200(b). Mit 40 Nanometer Strukturgröße soll er beim taiwanesischen Auftragsfertiger TSMC in der zweiten Jahreshälfte in Massenproduktion gehen.
Quelle: hartware.de |
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